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IMPULSE  ZUM  TAGESEVANGELIUM

 Die IMPULSE finden Sie auch auf der Website der Brüder Samariter FLUHM unter www.samariter.fluhm.at
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Tagesevangelium vom So, 6. bis Sa, 12. Sept. 2026

23. Woche im Jahreskreis – Sonntag Jahr A
Impulse zum Matthäusevangelium 18,15-20 

Wenn dein Bruder auf dich hört, so hast du ihn zurückgewonnen

Jesus sagte zu seinen Jüngern: "Wenn dein Bruder sündigt, dann geh zu ihm und weise ihn unter vier Augen zurecht. Hört er auf dich, so hast du deinen Bruder zurückgewonnen. Hört er aber nicht auf dich, dann nimm einen oder zwei Männer mit, denn jede Sache muss durch die Aussage von zwei oder drei Zeugen entschieden werden. Hört er auch auf sie nicht, dann sag es der Gemeinde. Hört er aber auch auf die Gemeinde nicht, dann sei er für dich wie ein Heide oder ein Zöllner. Amen, ich sage euch: Alles, was ihr auf Erden binden werdet, das wird auch im Himmel gebunden sein, und alles, was ihr auf Erden lösen werdet, das wird auch im Himmel gelöst sein. Weiter sage ich euch: Alles, was zwei von euch auf Erden gemeinsam erbitten, werden sie von meinem himmlischen Vater erhalten. Denn wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen." 

Behalte Verletzungen nicht im Herzen! (nach P. Wons)
Um was bitte ich?Um die Gnade, denen, die mich beleidigen, zu vergeben.

  • „Wenn dein Bruder sündigt, dann geh zu ihm…“ (v. 15). Ich denke vor Jesus an diese Menschen, die mir Leid zufügen. Wer hat mich am meisten verletzt? Hege und pflege ich meine Wut? Gelingt es mir zu verzeihen? Ich bitte Jesus, dass er mein Herz mit Seiner Liebe erfüllen möge.

  • Jesus erinnert mich daran, dass es nicht gut ist Benachteiligungen im Herzen zu unterdrücken. Das Verzeihen beinhaltet zuerst, dass man sich selbst eingesteht, und danach der Person, die einen beleidigt hat, dass man verletzt worden ist. Gestehe ich mir selbst ein, dass ich Verletzungen im Herzen trage? Bin ich davon schon frei davon?

  • Eine Form erlittenes Leid auszusprechen, ist die brüderliche Zurechtweisung (v. 15). Damit ist nicht gemeint, dass man seine Bitterkeit und Vorbehalten jemanden gegenüber zum Ausdruck bringt, sondern dass man dem Beleidiger sein sündhaftes Verhalten bewusst macht. Was kann ich über meine Fähigkeit der Zurechtweisung sagen?

  • Jesus ermutigt uns dazu, auf beherrschte Weise zurechtzuweisen: zuerst unter vier Augen, dann mit Zeugen, dann mit Hilfe der Gemeinde (v. 15-17). Es ist nicht gut die Benachteiligung vor dem Beleidiger zu verbergen und zu verschweigen. Verwandle ich etwa die Zurechtweisung in schlechtes Reden, voll Bitterkeit und Vorbehalte? Flüchte ich etwa vor Hinweisen über die Beleidigung und vor dem Beleidiger, obwohl es für das Wohl der Person oder der Gemeinschaft wichtig wäre?

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