Spagyrik  (Erklärung seitens der Esoterik)

Homöopathie und Spagyrik verbindet dasselbe Gedankengut und geschichtlich lässt sich erkennen, dass die Wurzeln der Homöopathie in die Alchemie führen. Die Homöopathie wurde von Dr. Samuel Hahnemann begründet. In seinem Fachartikel „Versuch über ein neues Heilprinzip“ nimmt er an, dass die Krankheit eines Menschen in einer Störung seiner Lebenskraft liegt.
Da die Lebenskraft etwas Unsichtbares, also körperlich nicht fassbar ist, muss auch die Arznei etwas Geistartiges sein. Der Weg sei also, die Krankheit mit etwas Spezifischem zu behandeln, Arzneien am gesunden Menschen auszuprobieren und dann - entsprechend der gefundenen Symptome - bei ähnlichen Krankheiten einzusetzen. 

Die wesentliche Unterschiede zwischen homöopathischen und spagyrischen Mitteln liegen

1. in der Herstellung:
Die homöopathische Urtinktur ist der Pflanzenpresssaft. Dieser wird anschließend potenziert (ein spezielles Verdünnungsverfahren), wobei nur die mengenmäßige Konzentration stark herabgesetzt wird, sich aber am Verhältnis der einzelnen Wirkstoffe zueinander nichts ändert.

Demgegenüber werden in der Spagyrik verschiedene Verfahren angewandt, durch welche sich das mengenmäßige Verhältnis der einzelnen Wirkstoffe stark verändert: Neben den ätherischen Ölen treten die nicht flüchtigen Inhaltsstoffe aufgrund der Destillationsbedingungen sehr stark zurück; hingegen werden durch die Veraschung der Pflanzen- und Destillationsrückstände, mit anschließender Calzinierung (Reinigung durch das Feuer), die Mineralstoffe aufgeschlossen und können soweit löslich, ausgezogen und dem Destillat zugefügt werden. 

2. in der Zusammensetzung:
Spagyrische Pflanzenaufbereitungen sind reich an ätherischen Ölen und Mineralsalzen. Demgegenüber sind andere Stoffe, wie Eiweiße, Glykoside, Alkaloide chemisch nicht mehr nachweisbar, was bedeutet, dass nur mehr Informationen wie bei der Homöopathie vorhanden sind.


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